Okt 24

Hier ein paar Zeilen (3995 bis 4013) aus dem heute vorgestellten Koalitionsentwurf.

Die Ärztinnen und Ärzte brauchen einen gesicherten Rahmen für ihre Arbeit. Eine Grundvoraussetzung ist ein einfaches, verständliches Vergütungssystem, das die Leistungen adäquat abbildet. Dabei werden regionale Besonderheiten Berücksichtigung finden. Nach kritischer Überprüfung wird die Honorarreform unter dieser Zielsetzung zusammen mit den Beteiligten den erforderlichen Kurskorrekturen unterzogen. Wir wollen die Transparenz für Ärztinnen und Ärzte sowie Versicherte erhöhen. Deshalb wollen wir die Möglichkeiten der Kostenerstattung ausweiten. Es dürfen dem Versicherten durch die Wahl der Kostenerstattung keine zusätzlichen Kosten entstehen. Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) wird an den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst. Dabei sind Kostenentwicklungen zu berücksichtigen.
Angesichts der vielfältigen Steuerungsinstrumente werden wir überprüfen, ob weiterhin eine Notwendigkeit für Richtgrößen für ärztliche Verordnungen besteht. Wir wollen die Zahlung der Praxisgebühr in ein unbürokratisches Erhebungsverfahren überführen.

Und was ist mit der GOZ ?

Koalitionsvertrag (Pdf): koalitionsvertrag-cducsu-fdp (Quelle: FDP)

Okt 15

Liebe Mitstreiter,

man muss das Rad nicht neu erfinden. Daher schlage ich vor gute Formulierungen aus Gutachten in unserem Forum jedem Teilnehmer zur Verfügung und zur Diskussion zu stellen.

Beginnen möchte ich mit einer Stellungnahme zum Thema Mundgeruch.

(Sorry, Leider schaffe ich es nicht die Word Datei hochzuladen. Daher in Kopie als Anhang zu diesem Text.)

Sonnige Grüße aus dem Bergischen

Wolfgang

Es ist unwahrscheinlich, dass die alleinige Ursache für den beschriebenen Mundgeruch nur die Aufbissschiene gewesen sein sollte. Drei Faktoren sind laut Wissenschaftlichem Info Dienst im „wissen kompakt“ des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte 1/2008 ursächlich für den Mundgeruch, auch Halitose genannt.

  1. Bakterien, die übel riechende flüchtige Schwefelverbindungen (VSC = volatile sulphur compounds) produzieren.
  2. Das Substrat, das von den Bakterien verstoffwechselt wird.
  3. Die Schwefelverbindung selbst.

Die Mundhöhle bietet Bakterien ideale Nischen und Reservoirareale. Diese können u. a. sein: die Interdentalräume, der Zungengrund, Oberflächen, die keiner Selbstreinigung unterworfen sind, Sulkusflüssigkeit und Speichel. Vor allem der Zungenrücken und der Zungengrund sind Orte, an denen sich die geruchsproduzierenden Bakterien aufhalten. Es sind überwiegend proteinverdauende, anärob lebende Bakterien. So ist eine morgendliche Halitose als normal anzusehen. Sie beruht darauf, dass nachts eine verminderte Speichelsekretion stattfindet. Das Problem löst sich durch einen vermehrten Speichelfluss meistens von selbst. Weitere Ursachen können sein: Nahrungsmittel, Tabakrauchen und Arzneimittel. Kommen nun parodontale Faktoren in Form von Infektionen hinzu, so bezeichnet man die Halitose als pathologisch. Durch entsprechende Reinigungsmaßnahmen kann diese Form der Halitose erfolgreich verhindert werden. 60% der oralen Halitose haben ihren Ursprung auf der Zunge. Nur ca. 10% der Halitose sind nicht oralen Ursprungs. Ihre Ursache ist meist eine Erkrankung der oberen  oder tieferen Atemwege und nur sehr selten der Magen. Auch können hierunter Systemerkrankungen wie  schlecht eingestellter Diabetes, Nierenversagen, Leberversagen, Leberzirrhose, gastrointestinale Erkrankungen, Bluterkrankungen und Fieber zählen. Ein Hinweis auf eine der o. g. systemischen Erkrankungen lag bei Frau P. nicht vor. Der von der Klägerin beschriebene vermehrte Mundgeruch könnte durch eine nicht effektive Reinigung der Schiene entstanden sein. Dadurch konnten sich die entsprechenden Bakterien vermehren und haben dann zu einer verstärkten Ausscheidung flüchtiger Schwefelverbindungen geführt.

Sep 12

Frühbucherfrist verlängert bis zum 15.09.2009.

dgzmk1

Hier der Link zur Anmeldung.

Quelle: DGZMK
Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V.

Liesegangstr. 17 a
40211 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 610198-0
Fax: 0211 / 610198-11
E-Mail:
dgzmk@dgzmk.de
http://www.dgzmk.de


Mai 01

Deutscher Zahnärztetag vom 04. bis 09. November 2009 in München

Prof. Dr. Böning (DGZPW) teilt mit, daß die Deadline für Beitragsanmeldungen bis zum 24.05.2009 verlängert wurde.

Vom 04. bis 09. November 2009 wird im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages die Jahrestagung der DGZPW, gemeinsam mit der DGP, der DGZMK und der Bayerischen LandesZahnärztekammer stattfinden.

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Quelle: Prof. Böning (DGZPW)

Mrz 15

Ich, Klaus Harms, komme am 15./16. 05. 2009 nach Eisenach und würde mich gern mit Euch treffen. Wie wäre es, wenn jeder seinen Laptop mitbringt und wir uns austauschen und mit dieser Seite üben? Das Hotel verfügt über wlan für 5,00 Euro/24 Std. in allen Räumen. Es sind noch  Zimmer im Kontingent für 79,00 Euro/Nacht verfügbar.

Entweder Ihr schreibt einen Kommentar oder mailt mich an: info@zahnersatzgutachter.de

Hier die Hotel-Website: Steigenberger Hotel Thüringer Hof

Hier das Anmeldformular. (Quelle: DGZPW.deanmeldung_eisenach09-1

Für Mitglieder der DGZPW ist die Teilnahme am Symposium kostenfrei.

Mrz 02

Es wird laut FAZ wohl keine Reform der GOZ mehr in dieser Legislaturperiode geben.

Quelle (FAZ.NET)

Feb 18

Neue GOZ-Urtele-Update zur 7. Auflage der Zahnärztekammer Nordrhein

goz_update_zur_7_auflage pdf

und hier die komplette Sammlung plus Update als pdf-Datei:

goz-urteile-7_auflage pdf

Quelle: Zahnärztekammer Nordrhein

Feb 06

Der Vorstand der DGZPW lädt ein zum:

42. Symposium der DGZPW in Eisenach am 15.05 und 16.05.2009

Das Symposium findet dieses Jahr im Mai statt, da die Jahrestagung der DGZPW 2009 vom 05. bis 07. November als Gemeinschaftstagung der DGP, DGZMK, DGZPW und der Bayerischen Zahnärztekammer in München stattfinden wird.

Der traditionelle Empfang in Eisenach findet am Donnerstag, den 14.05.09, 18.00 Uhr im Hotel Thüringer Hof statt.

Das Symposium werden wir in diesem Jahr wieder gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Mitteldeutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zu Erfurt e.V. durchführen.

Folgende Verhandlungsthemen sind vorgesehen:

·       Nachsorgestrategien für Zahnersatz

·       Prothetik im parodontal sanierten Gebiss

Besondere Sehenswürdigkeiten Eisenachs sind das 600 Jahre alte (mutmaßliche) Geburtshaus Johann Sebastian Bachs, das Bach-Museum und natürlich die 1067 gegründete Wartburg.

Tagungsort wird wieder das Steigenberger Hotel Thüringer Hof sein (Karlsplatz 11, 99817 Eisenach, Tel.: 03691 / 28-0, Fax: 03691 / 28-190), (www.eisenach.steigenberger.de).

(Quelle: DGZPW-Sekretär Prof. Dr. Klaus Böning)

Jan 14

Weltweit größte Online-Datenbank für medizinische und zahnmedizinische Kongresse.

Die Internetplattform www.medizinische-kongresse.de beinhaltet eine Datenbank mit über 80.000 weltweiten medizinischen Veranstaltungen, davon laut Redaktion 15.000 zahnmedizinische Kongresse, Kurse, Symposien etc..

Es können Kongresse etc. sowohl gesucht als auch online eingestellt werden. Unter der Rubrik Zahnarztservice findet sich die Datenbank www.dental-kongresse.de mit allen aktuellen Veranstaltungen.

Nov 25

Prof. Böning (Sekretär DGZPW) berichtet über den berufsbegleitenden Masterstudiengang Zahnmedizinische Prothetik, der in enger Kooperation mit der DGZPW an der Universität Greifswald angeboten wird. Mittlerweile hat das Projekt erfolgreich alle universitären und ministerialen Gremien durchlaufen, so dass einer Immatrikulation von Studenten nichts im Wege steht. Das Programm sei attraktiv und müsse eigentlich viele Kollegen ansprechen.

Prof. Böning bittet nochmals alle Mitglieder der DGZPW, den Studiengang im Kollegenkreis bekannt zu machen und vielleicht auch über eine eigene Teilnahme nachzudenken. Es sei mit der Etablierung dieses ersten Masterstudienganges eines großen Faches an einer staatlichen Volluniversität ein großer und wichtiger Schritt zum Wohle der Prothetik unternommen worden.

http://www.dental.uni-greifswald.de/master/prothetik/

Klaus Harms