Mrz 17

Prothetische Zahnmedizin. vernetzt in die Zukunft
Technologie – Biologie – Klinik

Programm
Donnerstag, den 13. Juni 2013
Vorkongress (nachmittags)
Jahrestreff des Arbeitskreises Kiefer-Gesichts-Prothetik
Vorsitz: Prof. Dr. Michael Gente, Marburg
Get Together
Freitag, den 14. Juni 2013
Eröffnung der Jahrestagung
Hauptvorträge
CMD – eine diagnostische Herausforderung
Prof. Dr. Peter Ottl, Rostock/Deutschland
Die Okklusion – ein Schlüssel zum Erfolg in der prothetischen Therapie?
Prof. Dr. Karl-Heinz Utz, Bonn/Deutschland
Alles nur Stress? Interdisziplinär vernetzte Diagnostik und Therapie der CMD
Prof. Dr. Ralph G. Luthardt, Ulm/Deutschland
Prof. Dr. Harald Gündel, Ulm/Deutschland
Vollkeramische Adhäsivbrücken – zwei, ein oder kein Flügel?
Prof. Dr. Matthias Kern, Kiel/Deutschland
Morbiditätsbetrachtungen und Versorgungskonzepte in der Zahnärztlichen Prothetik
Prof. Dr. Reiner Biffar, Greifswald/Deutschland
Kurzvorträge
Posterpräsentationen
Themenblock Alterszahnmedizin
Mitgliederversammlung DGPro
Abendveranstaltung „Party im Gartensaal“
Samstag, den 15. Juni 2013

 Prothetische Zahnmedizin – vernetzt in die Zukunft

Hauptvorträge
Die Qual der Wahl – das ideale Rekonstruktionsmaterial
PD Dr. Irena Sailer, Zürich/Schweiz
Die intraorale optische Abformung – Drehscheibe der digitalen Vernetzung?
Prof. Dr. Sven Reich, Aachen/Deutschland
Implantatprothetische Versorgung des zahnlosen Kiefers – ein patientenbezogenes Konzept
Prof. Dr. Stefan Wolfart, Aachen/Deutschland
Interdisziplinäre Vernetzung – wie viel prothetische Planung braucht die zahnärztliche Implantologie?
Prof. Dr. Dr. Nils-Claudius Gellrich, Hannover/Deutschland
Race to the surface – zelluläre oder bakterielle Adhäsion am Implantat?
Dr. Håvard J. Haugen PhD, Oslo/Norwegen
Apr 06

Hier ein interessantes BGH-Urteil vom 13.10.2011 zur Ablehnung einer Begründung (Beihilfestelle) bei Abrechnung über dem 2,3 fachen GOZ-Satz.

BGH 13.10.2011; III ZR 231-10; Beihilfe 3,5fach

„Nach Auffassung des Berufungsgerichts hat die Beihilfestelle des beklagten Landes die Amtspflicht verletzt, bei Prüfung der Beihilfefähigkeit der zahnärztlichen Behandlungskosten den Sachverhalt vollständig zu erforschen und die dafür maßgeblichen Gesetze sowie allgemeinen Dienst- und Verwaltungsvorschriften, insbesondere auch Ziffer 5.2 der Hinweise des niedersächsischen Finanzministeriums zu § 5 Abs. 1 BhV, anzuwenden. Danach sei wegen nicht ausgeräumter Zweifel an einer ausreichenden Begründung für die Überschreitung des 2,3fachen des Gebührensatzes eine Stellungnahme der zuständigen Zahnärztekammer Niedersachsen oder eines zahnärztlichen Sachverständigen einzuholen gewesen, zumal weder vorgetragen noch ersichtlich sei, dass die nachträglich beigebrachte Begründung des Zahnarztes dafür unzureichend gewesen sei.“ (Quelle: bundesgerichtshof.de)

Hier ein Kommentar zu diesem Urteil von rechtslupe.de

Dr. Klaus Harms

 

Apr 06

Hier der GOZ-Kommentar der Bundeszahnärztekammer in Zusammenarbeit mit den (Landes-) Zahnärztekammern (Stand 20. Januar 2012).

goz-kommentar-bzäk.pdf

Dr. Klaus Harms

Quelle: BZÄK

Okt 30

Hier finden Sie Kabinettsbeschluss zur 1. Verordnung der Änderung der Gebührenordnung für Zahnärzte. Interessant ist übrigens die Änderung in §4 beim Zielleistungsprinzip. Durch diese Änderung dürfte es nach Mitteilung des BDIZ schwieriger werden, die Erstattung von Leistungen unter Hinweis auf das Zielleistungsprinzip zu verweigern, weil dem Absatz 2 (§4) folgende zwei Sätze angefügt wurden:

„Dies gilt auch für die zur Erbringung der im Gebührenverzeichnis aufgeführten operativen Leistungen methodisch notwendigen operativen Einzelschritte. Eine Leistung ist methodisch notwendiger Bestandteil einer anderen Leistung, wenn sie inhaltlich von der Leistungsbeschreibung der anderen Leistung (Zielleistung) umfasst und auch in deren Bewertung berücksichtigt worden ist.“ (vorher im Refenrentenentwurf: „Dies gilt auch für die zur Erbringung der im Gebührenverzeichnis aufgeführten operativen Leistungen methodisch notwendigen operativen Einzelschritte. Eine Leistung ist methodisch notwendiger Bestandteil einer anderen Leistung, wenn sie erbracht wird, um die andere Leistung (Zielleistung) nach den Regeln der zahnärztlichen Kunst zu erbringen.“

(Quelle: BDIZ)

Dr. Klaus Harms

Apr 11

43. Symposium der DGZPW in Eisenach am 11.06 und 12.06.2010

Der traditionelle Empfang in Eisenach findet am Donnerstag, den 10.06.2010 ab 18.00 Uhr im Hotel Thüringer Hof statt.

Das Symposium werden wir in diesem Jahr wieder gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Mitteldeutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zu Erfurt e.V. durchführen.

Folgende Verhandlungsthemen sind vorgesehen:

Freitag, den 11.06.2010, 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr
(Kaffeepause gegen 10.30 Uhr)

Prothetische Therapie im Abrasionsgebiss
Moderation: PD Dr. Peroz (Berlin) / Dr. Blankenstein (Berlin)

  • Terminologie
  • Äthiologie
  • Therapiebedarf/Therapiebaum
    • Elimination möglicher Ursachen
    • Minimal invasive Therapie
    • Rekonstruktionen mit „Bisshebung“
  • Materialfragen
    • Metalle /Keramik, Kunststoff
  • Dokumentierte Patientenfälle

Der Freitag ist in 2010 als Fortbildungstag für Praxis und Hochschule konzipiert. Es wird keine wiss. Mitteilung verhandelt.

Samstag, den 12.06.2010, 9.00 Uhr bis 13.00
(Kaffeepause gegen 10.30 Uhr)

Definitive Versorgung des Lückengebisses mit herausnehmbarem Zahnersatz – Differentialindikationen
Moderation: Prof. Dr. Wöstmann (Gießen) / Dr. Rehmann (Gießen)

Anmeldung von Redebeiträgen

Wir bitten Sie, Ihre Redebeiträge für den Freitag und / oder Samstag anzumelden. Die Formulare können heruntergeladen werden. Deadline für Beitragsanmeldungen ist Montag, der 24.05.2010. Als Medien stehen ein Projektor, PC und Beamer zur Verfügung.

Tagungsgebühr

Für Mitglieder der DGZPW ist die Teilnahme an dem Symposium kostenfrei. Für Mitglieder der Mitteldeutschen Gesellschaft beträgt der Unkostenbeitrag 75,00 Euro. Für Teilnehmer, die nicht Mitglied einer der oben genannten Fachgesellschaften sind, beträgt der Unkostenbeitrag 120 Euro.
Bitte beachten Sie: Die Planung und Kostenkalkulation macht eine verbindliche Anmeldung für das Symposium notwendig, um die Teilnehmerzahl abschätzen zu können. Der Vorstand bittet Sie daher herzlich, sich mit diesem Formular für das Symposium anzumelden.

Tagungsort wird wieder das Steigenberger Hotel Thüringer Hof sein (Karlsplatz 11, 99817 Eisenach, Tel.: 03691 / 28-0, Fax: 03691 / 28-190), (www.eisenach.steigenberger.de).

Sie können bis zum 30. April 2010 unter dem Stichwort „DGZPW“ zu einem Vorzugspreis Zimmer reservieren (Einzelzimmer Euro 79,00€, Doppelzimmer Euro 109,€ pro Nacht inclusive Frühstück).

Die Kollegen Drs. Junge haben auch für dieses Symposium freundlicherweise wieder die Organisation vor Ort übernommen. Für den Freitagabend ist ein gemeinsames Abendessen im Jazzclub „Alte Mälzerei“ mit entsprechender musikalischer Umrahmung geplant. Anlass ist in diesem Jahr die Verleihung der Van Thiel Medaille der DGZPW an Herr Prof. Dr. Heinrich Kappert.

Nach den Richtlinien der Bundeszahnärztekammer und der DGZMK wird der Besuch dieser Veranstaltung mit neun Fortbildungspunkten honoriert.

(Quelle: DGZPW.de)

Apr 11

Herr Dr. Florian Müller-Kröncke, Berlin (DOCTORES Müller-Kröncke und Droege,Steuerberatungsgesellschaft mbH) stellt uns freundlicherweise folgende Ausführungen zur evtl. Umsatzsteuerpflicht von Gutachten zur Verfügung:

(Zahn-)Ärztliche Gutachten – umsatzsteuerpflichtig oder umsatzsteuerfrei?

von WP/StB Dr. Gerhard Müller-Kröncke und WP/StB Dr. Florian Müller-Kröncke, beide Geschäftsführer der auf Heilberufe spezialisierten DOCTORES Müller-Kröncke und Droege Steuerberatungsgesellschaft m.b.H., Kaiser-Wilhelm-Straße 133, 12247 Berlin, www.doctores.de, mail@doctores.de

1. Einleitung

Seit der EuGH mit Urteil vom 14.09.2000, RS C-384/98, festgestellt hat, dass nicht die ärztliche Leistung an sich, sondern nur diejenige ärztliche Leistung, die einen heilenden, therapeutischen Zweck verfolgt, von der Umsatzsteuer befreit ist, ergeben sich bei der Beurteilung von ärztlichen Gutachten erhebliche Unsicherheiten, die spätestens im Rahmen steuerlicher Betriebsprüfungen teuer werden können. Inzwischen hat auch der deutsche Gesetz­geber zum 01.01.2009 die einschlägige Umsatzsteuerbefreiungsvorschrift des § 4 Nr. 14 Umsatzsteuergesetz (UStG) an die europarechtliche Regelung angepasst.

2. Gutachten im Rahmen der Zahnarztpraxis – Kleinunternehmerregelung zur Vermeidung der Umsatzsteuerpflicht

Umsatzsteuer auf Gutachten lässt sich vermeiden, wenn die umsatzsteuerpflichtigen Umsätze im vorangegangenen Kalenderjahr € 17.500 nicht überstiegen haben und im laufenden Kalenderjahr € 50.000 voraussichtlich nicht übersteigen werden (maßgeblich ist die Prognose zum Beginn des Kalenderjahres, bei unterjährigem Beginn sind die Umsätze auf ein ganzes Jahr hochzurechnen). In diese Umsatzgrenzen sind auch die sonstigen steuerpflichtigen Umsätze, z.B. aus einem Eigenlabor, einzubeziehen. Bei Anwendung dieser sogenannten Kleinunternehmerregelung darf keine Umsatzsteuer auf Rechnungen ausgewie­sen und kein Vorsteuerabzug in Anspruch genommen werden. Auf die Kleinunter­nehmer­­regelung kann – immer nur für einen Fünfjahreszeitraum – auch wiederholt verzichtet werden (§ 19 Abs. 2 UStG). Wird verzichtet, sind die steuerpflichtigen Gutachtenumsätze ebenso wie z.B. die Umsätze aus dem Eigenlabor ab dem ersten Euro der Umsatzsteuer zu unterwerfen; demgegenüber ist für steuerpflichtige Umsätze der Vorsteuerabzug gegeben.

3.  Abgrenzung der steuerpflichtigen von den steuerfreien Gutachten

Ärztliche Leistungen sind – unabhängig davon, in welcher Form (Untersuchung, Attest, Gutachten, etc.) sie erbracht werden – nur dann steuerfrei, wenn sie der Vorbeugung, Diagnose, Behandlung oder Heilung von Krankheiten oder Gesundheitsstörungen beim Menschen dienen (so auch EuGH-Urteile vom 20.11.2003, Rs. C-212/01 und C-307/01, ebenso BMF-Schreiben zu § 4 Nr. 14 UStG vom 26.06.2009 – IV B 9 – S 7170/08/10009). Eine Steuerfreiheit für heilberufliche Leistungen besteht daher nur, wenn ein therapeutischer Zweck im Vordergrund steht.

Folgende Arten von Gutachten, die in der zahnärztlichen Praxis vorkommen kön­nen, sind daher steuerfrei:

  • Gutachten, Berichte und Bescheinigungen im Rahmen einer therapeutischen Be­hand­lung (z.B. zur Kommunikation unter Ärzten zum Zwecke der Weiter­be­hand­lung oder zur Feststellung der Behandlungsart)
  • Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen oder Atteste (als Nebenleistung zu einer dem thera­peutischen Zweck dienenden Behandlung)
  • Begutachtungen zur Gewährung von Heil- und Hilfsmitteln
  • Untersuchung von Proben lebender Personen, z.B. bei Vergiftungsverdacht
  • Aufstellung eines Heil- und Kostenplans (als Nebenleistung einer dem therapeu­ti­schen Zweck dienenden Behandlung)
  • Befundberichte gegenüber Versorgungsämtern
  • Gutachten über die Berufstauglichkeit (sofern der Hauptzweck der Schutz der Gesund­heit des Betroffenen ist)

Dagegen sind folgende Gutachten grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig, sofern nicht die Klein­unter­nehmerregelung (siehe oben unter Gliederungspunkt 2) Anwendung findet:

  • Gutachten in ärztlichen Kunstfehlerverfahren
  • Gutachten als Grundlage für Entschädigungsleistungen
  • Gutachten für Versicherungen über den Kausalzusammenhang zwischen einem rechts­erheblichen Tatbestand und einer Gesundheitsstörung
  • Gutachten zum Zwecke der Kostenübernahme durch die Krankenkasse
  • Gutachten für den medizinischen Dienst der Krankenversicherung
  • Gutachten in Rentenverfahren, z.B. über Arbeitsunfälle
  • Gutachten für Sozialbehörden
  • Musterungs-, Tauglichkeits- und Verwendungsfähigkeitsuntersuchungen im Einstel­lungs­verfahren
  • Untersuchung von Proben verstorbener Personen
  • ärztlich-pharmakologische Gutachten für Arzneimittelhersteller

4. für die Rechnungstellung

Sind Gutachten nach den oben aufgeführten Grundsätzen umsatzsteuerpflichtig, so ist dem Leistungsempfänger zusätzlich zum vereinbarten Entgelt die Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen. Gleichzeitig hat der Leistungserbringer den Vorsteuerabzug für alle direkt mit diesem Gutachten in Verbindung stehenden bezogenen Leistungen (z.B. für Laborleistungen). Hinsichtlich der Leistungen, die nur der gesamten Praxis zugeordnet werden können, kann die Vorsteuer anteilig nach dem Verhältnis der steuerpflichtigen zu den gesamten Umsätzen gezogen werden.

Werden umsatzsteuerpflichtige Gutachten erstellt, sind die Anforderungen an die vom Arzt zu erstellende Rechnung wesentlich höher als bei umsatzsteuerfreien Gutachten. Bei umsatz­steuer­pflichtigen Leistungen hat eine Rechnung sämtliche Rechnungsangaben nach § 14 Abs. 4 UStG zu enthalten.

Um zu vermeiden, dass im Rahmen einer bis zu fünf Jahre später stattfindenden Betriebs­prüfung aufgrund eines nicht mehr nachvollziehbaren therapeutischen Zwecks Gutachten nach­träglich als steuerpflichtig eingestuft werden, ist zu empfehlen, den therapeutischen Zweck in Zweifels­fällen entsprechend zeitnah zu dokumentieren; denn in diesen Fällen wird es nur sehr selten gelingen, vom damaligen Leistungsempfänger heute noch die nunmehr abzuführende Umsatzsteuer erstattet zu bekommen. Im Regelfall bleibt der Zahnarzt/Arzt darauf „sitzen“.

Wie die obigen Ausführungen zeigen, ist es angeraten, im Falle anstehender Gutachten frühzeitig steuerrechtlichen Rat einzuholen.

Quelle (Genehmigung): WP/StB Dr. Gerhard Müller-Kröncke und WP/StB Dr. Florian Müller-Kröncke, beide Geschäftsführer der auf Heilberufe spezialisierten DOCTORES Müller-Kröncke und Droege Steuerberatungsgesellschaft m.b.H., Kaiser-Wilhelm-Straße 133, 12247 Berlin, www.doctores.de, mail@doctores.de

Jan 14

Prof. Klaus Böning vom Vorstand der DGZPW möchte Sie auf das Curriculum „Fortgebildeter Gutachter der DGZPW“ aufmerksam machen. Die 3. Serie beginnt am 26./27.03.2010 in Münster.

Die Kenntnisse auf dem Gebiet der zahnärztlichen Prothetik und verwandter Disziplinen, insbesondere im Zusammenhang mit rechtlichen Aspekten und gutachterlichen Fragestellungen, werden durch ein strukturiertes Curriculum in fünf zweitägigen Bausteinen erweitert.

Spezialisten der DGZPW können bereits nach dem Absolvieren der Bausteine 1 und 5 zum Abschlusskolloquium zugelassen werden.

NEU:

Teilnahme an der curriculären Fortbildung ohne Zertifizierung

Aufgrund verstärkter Nachfrage von Mitgliedern der DGZPW, die nicht die Zulassungskriterien erfüllen (fünfjährigen zahnärztlichen Tätigkeit nach dem Staatsexamen, ausführliche Dokumentation von 4 Patientengutachten), hat sich der Vorstand entschlossen, die Bausteine 1 bis 4 als reine Fortbildungsreihe zugänglich zu machen.

Der Teilnehmer muss Mitglied der DGZPW sein und erhält eine Fortbildungsbescheinigung, ist jedoch im Anschluss nicht berechtigt, das Prädikat „Fortgebildeter Gutachter der DGZPW“ zu führen. Somit können sich erstmalig auch interessierte Kollegen und Kolleginnen  auf den Gebieten der rechtlichen und qualitätssichernden Aspekte der Prothetischen Zahnmedizin fortbilden, ohne zwingend privat- und/oder gerichtsgutachterlich tätig zu sein.

Weitere Informationen auf der Seite: Curriculum/Infos zum nächsten Curriculum. (Quelle: email vom 14.01.2010, Prof. K. Böning, DGZPW)

Okt 24

Hier ein paar Zeilen (3995 bis 4013) aus dem heute vorgestellten Koalitionsentwurf.

Die Ärztinnen und Ärzte brauchen einen gesicherten Rahmen für ihre Arbeit. Eine Grundvoraussetzung ist ein einfaches, verständliches Vergütungssystem, das die Leistungen adäquat abbildet. Dabei werden regionale Besonderheiten Berücksichtigung finden. Nach kritischer Überprüfung wird die Honorarreform unter dieser Zielsetzung zusammen mit den Beteiligten den erforderlichen Kurskorrekturen unterzogen. Wir wollen die Transparenz für Ärztinnen und Ärzte sowie Versicherte erhöhen. Deshalb wollen wir die Möglichkeiten der Kostenerstattung ausweiten. Es dürfen dem Versicherten durch die Wahl der Kostenerstattung keine zusätzlichen Kosten entstehen. Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) wird an den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst. Dabei sind Kostenentwicklungen zu berücksichtigen.
Angesichts der vielfältigen Steuerungsinstrumente werden wir überprüfen, ob weiterhin eine Notwendigkeit für Richtgrößen für ärztliche Verordnungen besteht. Wir wollen die Zahlung der Praxisgebühr in ein unbürokratisches Erhebungsverfahren überführen.

Und was ist mit der GOZ ?

Koalitionsvertrag (Pdf): koalitionsvertrag-cducsu-fdp (Quelle: FDP)

Okt 15

Liebe Mitstreiter,

man muss das Rad nicht neu erfinden. Daher schlage ich vor gute Formulierungen aus Gutachten in unserem Forum jedem Teilnehmer zur Verfügung und zur Diskussion zu stellen.

Beginnen möchte ich mit einer Stellungnahme zum Thema Mundgeruch.

(Sorry, Leider schaffe ich es nicht die Word Datei hochzuladen. Daher in Kopie als Anhang zu diesem Text.)

Sonnige Grüße aus dem Bergischen

Wolfgang

Es ist unwahrscheinlich, dass die alleinige Ursache für den beschriebenen Mundgeruch nur die Aufbissschiene gewesen sein sollte. Drei Faktoren sind laut Wissenschaftlichem Info Dienst im „wissen kompakt“ des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte 1/2008 ursächlich für den Mundgeruch, auch Halitose genannt.

  1. Bakterien, die übel riechende flüchtige Schwefelverbindungen (VSC = volatile sulphur compounds) produzieren.
  2. Das Substrat, das von den Bakterien verstoffwechselt wird.
  3. Die Schwefelverbindung selbst.

Die Mundhöhle bietet Bakterien ideale Nischen und Reservoirareale. Diese können u. a. sein: die Interdentalräume, der Zungengrund, Oberflächen, die keiner Selbstreinigung unterworfen sind, Sulkusflüssigkeit und Speichel. Vor allem der Zungenrücken und der Zungengrund sind Orte, an denen sich die geruchsproduzierenden Bakterien aufhalten. Es sind überwiegend proteinverdauende, anärob lebende Bakterien. So ist eine morgendliche Halitose als normal anzusehen. Sie beruht darauf, dass nachts eine verminderte Speichelsekretion stattfindet. Das Problem löst sich durch einen vermehrten Speichelfluss meistens von selbst. Weitere Ursachen können sein: Nahrungsmittel, Tabakrauchen und Arzneimittel. Kommen nun parodontale Faktoren in Form von Infektionen hinzu, so bezeichnet man die Halitose als pathologisch. Durch entsprechende Reinigungsmaßnahmen kann diese Form der Halitose erfolgreich verhindert werden. 60% der oralen Halitose haben ihren Ursprung auf der Zunge. Nur ca. 10% der Halitose sind nicht oralen Ursprungs. Ihre Ursache ist meist eine Erkrankung der oberen  oder tieferen Atemwege und nur sehr selten der Magen. Auch können hierunter Systemerkrankungen wie  schlecht eingestellter Diabetes, Nierenversagen, Leberversagen, Leberzirrhose, gastrointestinale Erkrankungen, Bluterkrankungen und Fieber zählen. Ein Hinweis auf eine der o. g. systemischen Erkrankungen lag bei Frau P. nicht vor. Der von der Klägerin beschriebene vermehrte Mundgeruch könnte durch eine nicht effektive Reinigung der Schiene entstanden sein. Dadurch konnten sich die entsprechenden Bakterien vermehren und haben dann zu einer verstärkten Ausscheidung flüchtiger Schwefelverbindungen geführt.

Mai 01

Deutscher Zahnärztetag vom 04. bis 09. November 2009 in München

Prof. Dr. Böning (DGZPW) teilt mit, daß die Deadline für Beitragsanmeldungen bis zum 24.05.2009 verlängert wurde.

Vom 04. bis 09. November 2009 wird im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages die Jahrestagung der DGZPW, gemeinsam mit der DGP, der DGZMK und der Bayerischen LandesZahnärztekammer stattfinden.

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Quelle: Prof. Böning (DGZPW)